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Blog | Die Bundeswahlen 2017



Allgemein 04 Sep, 2017

Die Bundeswahlen 2017 – Was könnte das für den Immobilienmarkt bedeuten?

Was könnte das für den Immobilienmarkt bedeuten? Am 24. September finden dieses Jahr die Bundestagswahlen statt. Ab 8 Uhr morgens können alle wahlberechtigten Bürger in die Wahllokale strömen und die neue Bundesregierung wählen. Man geht davon aus, dass die Union mit 15 % Vorsprung zur SPD die stärkste Partei bleiben wird und Angela Merkel erneut zur Bundeskanzlerin gewählt wird. Aber was können die Bundestagswahlen für den Immobilienmarkt und das allgemeine Wohnen bedeuten? Wir fassen hier die einzelnen Meinungen der wichtigsten Parteien für Sie zusammen: Die CDU will Deutschland in ein Land der Wohnungseigentümer umwandeln und dazu vor allem den Mietswohnungsbau in Großstädten und den Bau von Eigenheimen, besonders für junge Familien, erleichtern. Dazu will man einen Freibetrag von 100.000 Euro in die Grunderwerbssteuer einführen und pro Kind soll dieser jeweils noch um 5000 Euro erhöht werden. Die Mietbremse soll nach der CDU wohl nicht verschärft werden, sie hält es aber für nötig die Miete in den angespannten Wohnungsmärkten zu begrenzen, um eine kurzfristige Erhöhung der Miete zu verhindern. Genauso unzufrieden mit der jetzigen Rechts-/und Wirtschaftslage des Immobilienmarktes sind die Grünen. Wichtig ist ihnen das umweltfreundliche Bauen und dabei flächensparend und ressourceneffizient zu arbeiten. Zudem wollen sie ebenso junge Familien beim Hausbau mit einem Familienbaugeld unterstützen, dieser soll aber vor allen in Dörfern angekurbelt werden, um diese wieder zu beleben und die Städte nicht zu überlasten. Die Mietbremse ist für die Grünen ein sehr wichtiges Thema, da diese durch das Aufheben von Ausnahmeregelungen noch ausgeweitet und zudem auch die Zeitspanne, in welcher keine Mieterhöhungen erlaubt sind, verlängert werden soll. Die SPD geht in eine etwas andere Richtung. Man will hier den Erwerb von Wohnungseigentum erleichtern, indem das Bestellerprinzip auch auf den Verkauf von Immobilien ausweitet, indem die Maklergebühren nicht mehr vom Käufer, sondern vom Verkäufer gezahlt werden sollen. Hinzukommend sollen die Bedingungen für die Erwerbsnebenkosten erleichtert werden. Die SPD fordert zudem, dass der Zeitraum für zulässige Mieterhöhungen auf vier Jahre erhöht werden soll. Die Mietbremse soll bestehen bleiben und man fordert sogar eine höhere Transparenz der Vormieter, eine Auskunftspflicht für die Vermieter und das Recht, dass Mieter bei unzulässig hohen Mieten die gezahlte Differenz wieder zurückverlangen können. Auch die FDP will einiges am Immobilienmarkt ändern. Der Neubau von Wohnungen soll durch eine Erhöhung der jährlichen Abschreibungsrate von zwei auf vier Prozent erreicht werden. Zudem fordert man, dass die 500 Millionen Euro welche jährlich in den Wohnungsbausektor fließen auch zu 100 Prozent dafür eingesetzt werden sollen, anstatt in den Kassen der Länder zu verschwinden. Daher sollen diese Gelder zweckgebunden werden. Die Grunderwerbssteuer und die Mietpreisbremse sollen dagegen abgeschafft werden.

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