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  • 25 Mai, 2018
Tipps für den Hauskauf

Überprüfen Sie Ihre Finanzsituation

Sollte ich mir wirklich eine Immobilie anschaffen? Falls Sie eine einigermaßen solide Wertanlage erwerben wollen, die Sie zudem vererben können, rentiert sich ein Hauskauf. Dies gilt auch, wenn es als persönliche Altersvorsorge erworben wurde. So haben Sie nach Ihrer beruflichen Karriere ein finanzielles, stabiles Polster erwirtschaftet. Voraussetzung hierfür ist selbstverständlich, dass Sie das Objekt bis zum Eintritt in die Rente abbezahlt haben. Wirtschaftlich ist ein Hauskauf lohnenswert, wenn Sie als Eigenkapital ungefähr 20-30% vom Kaufpreis besitzen. Aktuell sind die Konditionen bei Zinsen besonders vorteilhaft. Zudem führen begrenzte Laufzeiten beim Immobilienerwerb zur Hochkonjunktur bei Anlegern. Doch vor der Haussuche müssen die eigenen Finanzen überprüft werden. Legen Sie eine Liste an, auf die Sie alle Einkünfte und feste Kosten aufschreiben. So lässt sich ermitteln, wie hoch Ihr Budget für monatliche Rückzahlungen eines Kredits ist. Sollten Sie zeitweise arbeitslos werden, können Sie dann eine solche Verpflichtung weiter bedienen? Je höher ihr eigenes Vermögen, desto weniger Geld müssen Sie von einem Finanzinstitut leihen.

In ihrer Kalkulation können Sie jedoch nicht nur die Mietkosten für solch ein gewünschtes Objekt ansetzen. Sie müssen auch Nebenkosten berücksichtigen, womit Sie Ihren Verbrauch an Strom, Wasser und Heizungsmaterial, sowie Gebühren für Müllabfuhr und Steuern bezahlen. Die Beschaffenheit des Hauses, die Anzahl der Personen und das individuelle Verhalten im Bezug auf den oben genannten Verbrauch beeinflussen die zu erbringenden Nebenkosten. Rechnen Sie mit Kosten in Höhe von 2,50 EUR bis drei Euro pro m² zu bewohnende Fläche. Desweiteren sollten Rücklagen für mögliche Reparaturen am Haus angespart werden. Sachverständige raten zu einem Monatsbetrag von 50 Cent pro m². Übrigens: Es ist sinnvoll sich beraten zu lassen und sich verschiedene Finanzierungsangebote bei diversen Wirtschaftsinstituten einzuholen. Des Weiteren sollten Sie sich über mögliche Förderbeträge informieren.

Überlegungen zum Wohnort

Möchten Sie wirklich für einen langfristigen Zeitraum in der gewählten Umgebung wohnen? Diese Frage bezieht sich auf die Region und die unmittelbare Nachbarschaft zu gleich. Steht eventuell ein Wechsel des Arbeitsortes an? Im Falle eines Wohnsitzwechsels kann der Verkauf eines Hauses diesen erschweren. Eventuell werden Sie nicht genügend Zeit haben, auf ein faires Kaufangebot zu warten und müssen das Haus unter Wert veräußern. Ein Haus steht dort, wo es steht, doch können in der benachbarten Umgebung Veränderungen auftreten, die den Wert ihrer Immobilie oder ihre Lebensqualität beeinflussen. Deshalb sollten Sie vor dem Erwerb eines Hauses die Baupläne der Nachbarschaft beim Bauamt oder Amt für Stadtentwicklung anfordern.

Suchen Sie ein HausBesuchen Sie im Internet einschlägige Webseiten auf denen Immobilien angeboten werden. Sprechen Sie mit ihnen bekannte Personen über ihr Vorhaben eine Immobilie zu erwerben. Sie sollten auf jeden Fall diverse Objekte begutachten. Verursacht benachbarte Industrie laute Geräusche oder Gestank? Liegen Geschäfte, Ärzte oder weitere wichtige Einrichtungen in einer zumutbaren Distanz zum gewünschten Gebäude? Ist Ihre Mobilität durch nahegelegene öffentliche Verkehrsmittel gesichert? Brauchen Sie einen schnellen Zugang zu einer Autobahn? Sprechen Sie gezielt Anwohner an und fragen Sie nach. So erhalten Sie essentielles Wissen, das Sie benötigen.